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DIALOGE 2019

Die DIALOGE 2019 schlagen einen Bogen von ganz jungen zeitgenössischen KomponistInnen über Boulez und Berg, bis hin zu Zappa, Say und Barock. Musik verbindet sich mit Tanz, Literatur und Talk, aber auch stille Momente mit Meditation haben ihren Platz. Der Name ist Programm: Bei den DIALOGEN steht ausdrücklich der Dialog im Mittelpunkt, mit den BesucherInnen, den MusikerInnen und KomponistInnen, zwischen den künstlerischen Sparten und Medien und im Gesamten natürlich mit der zeitgenössischen Musik. Die DIALOLGE verstehen sich ganz zentral als Brücke zwischen KünstlerInnen und Publikum – und zwar nicht als nüchterne Erklärung, sondern als Erlebnis, als Ereignis.

Das sind die Dialoge 2019


Die DIALOGE starten am 22. November mit einem Talk der hochkarätiger nicht sein könnte. Andreas Fladvad-Geier bittet Regie-Ikone Robert Wilson beim Eröffnungs-Dialog zum Gespräch. Danach verbindet Shootingstar und Mulitpercussionist Christoph Sietzen mit einem faszinierend reichhaltigen Programm Zeiten und Stile – und führt mit gleich mehreren instrumentalen und vokalen PartnerInnen außergewöhnliche Dialoge, darunter mit dem Cellisten Maximilian Hornung und Hannfried Lucke an der Propter Homines-Orgel. Zu hören sind u. a. zwei Uraufführungen von Christoph Ehrenfellner und Michael Frankenberger aber auch Werke von Bach, Piazzolla und Pärt.

Ab dem zweiten Festivaltag spazieren die DIALOGE wieder in die Stadt hinaus. Das im letzten Jahr vom Publikum begeistert aufgenommene Format Ortswechsel zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm. Neue Musik taucht mit kleinen kostenlosen Pop-up-Konzerten an ungewöhnlichen Orten auf, dort wo man nicht unbedingt mit diesen Klängen rechnet, auf dem Bahnhof, in Cafés, Kirchen, … Unter dem Motto New Music and Art erkundet das junge Salzburger NAMES Ensemble die Räumlichkeiten des Museum der Moderne Salzburg auf dem Mönchsberg. Hier tritt Bildende Kunst mit neuer Musik in den Dialog.

Das Brunch-Konzert eröffnet den Sonntag, 24. November, bei Kaffee und Kipferl trifft man auf Musik aus dem 14. Jahrhundert kombiniert mit zeitgenössischen Tönen von Jakober, Aphergis und Eggert und verfeinert mit Lob der Torheit, einem der bekanntesten Werke von Erasmus von Rotterdam.

Literatur und Musik vereinen sich ebenfalls bei Miniaturen, einem Porträt über die Komponistin, Pianistin und Autorin Afamia Al-Dayaa.

The Discovery of Passion erkundet die gefeierte Blockflötistin Dorothee Oberlinger zusammen mit Countertenor Dimitry Sinkovsky, Marco Testori am Violoncello, Luca Pianca an der laute und Peter Kofler am Cembalo. Hier vertiefen sich Alte Musik und die klassische Moderne in eine höchst spannungsreiche Konversation mit Werken von Vivaldi, Monteverdi, Me-rula, Berio und Ligeti.

Ab dem ersten Festival-Sonntag, jeweils zum Abschluss des Tages, kehren die DIALOGE in die Kirche zu St. Peter ein. Das neue Format – schlicht nur Meditation benannt – lädt das Publikum zu einem inneren Dialog ein, zu 30 Minuten-Reflexionen über uns und die Welt. Das Festival konzipiert mit jungen MusikerInnen sechs Abende lang ein geistig-geistliches Programm mit Musik und Texten aus allen Jahrhunderten und setzt sich mit den großen Themen der Menschheit auseinander.

Die musikalische Bandbreite der DIALOGE zeigt sich am Montagabend (25. November) wenn der Abend für Frank Zappa das oenm . österreichisches ensemble für neue musik mit der Salzburger Progressive-Rock-Band Blank Manuskript zusammenbringt und sich mit Werken von Zappa, Boulez und Varèse ein ganz besonderer Dialog entspinnt.

In Kooperation mit dem Land Salzburg wird Tag darauf im Rahmen eines Konzerts mit dem Minguet Quartett der Georg Trakl Förderungs-Preis vergeben.

Die Uraufführung von Framework der Klever Dance Company steht am Mittwoch im Mittelpunkt und fügt mit Tanz den DIALOGEN 2019 eine neue Facette hinzu. Der preisgekrönte finnisch-britische Choreograph Kristian Lever ist, mit seiner je nach Projekt sich neu formierenden Klever Dance Company, bekannt für seine aufsehenerregenden Tanztheaterproduktionen. In Framework wird ein und dieselbe Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt – zunächst aus der Sicht einer Frau, die entführt wurde und sich langsam mit ihren Entführern identifiziert, nach der Pause dann aus der Sicht ihrer Familie.

Dialoge

Film
Konzert
Performance
Talk