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Lesen Sie die neuesten Nachrichten über Alles, was in der Stiftung Mozarteum rund um die Mozartwoche, die Saisonkonzerte, die Mozart-Museen, die Wissenschaft und in anderen Bereichen passiert.

Covid-19: Infos zu Ihrem Konzertbesuch

Liebe Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher,

natürlich passen wir die Situation bei den Konzertbesuchen den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben und den aktuellen Infektionslagen an. Entsprechend der aktuellen Verordnung werden die Konzertsäle nur so belegt, dass die notwendigen Sicherheitsabstände während des Konzerts eingehalten werden können. Konzerte mit freier Sitzplatzwahl wurden auf feste Sitzplatzvergabe geändert.

 

Aktuell bitten wir Sie außerdem, folgende Punkte bei Ihrem Konzertbesuch zu beachten:

 

Die Schutzmaskenpflicht und die 1 Meter Abstandsregel gelten im gesamten Gebäude.

 

Nach dem Einnehmen Ihres Sitzplatzes ist das Abnehmen der Schutzmaske erlaubt.

 

Die Toiletten im Parterre und im Rang sind gesperrt! Bitte benutzen Sie die Toiletten im Untergeschoss bzw. die barrierefreie Toilette im Eingangsbereich.

 

Bitte nutzen Sie die vorhandenen Desinfektionsmittel bei den Garderoben. Die Handseifen auf den Toiletten beinhalten ein Desinfektionsmittel.

 

Bitte geben Sie Ihre Garderobe (Jacken, Mäntel, Schirme, Rucksäcke, etc.) vor Betreten des Saales ab.

 

Der Saaleinlass in das Parterre startet 15 Minuten vor Konzertbeginn.

 

Der Saaleinlass in den Rang startet 30 Minuten vor Konzertbeginn.

 

Bitte nehmen Sie Plätze in der Mitte nach Möglichkeit zuerst ein. Randplätze bitte zuletzt.

 

Ein eigenmächtiges Tauschen der Sitzplätze ist nicht gestattet.

 

Es gibt keine Konzertpause.

 

Das Pausenbuffet ist NICHT geöffnet.

 

Nach dem Konzertende ersuchen wir die Besucherinnen und Besucher im Rang, den Saal zuerst zu verlassen. Die Gäste im Parterre dürfen wir nach dem Konzert daher um etwas Geduld bitten.

 

Im Falle dass Sie verhindert sind ist es nicht gestattet, die Karten an Dritte weiterzugeben. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall das Kartenbüro.

 

Diese Informationen werden laufend aktualisiert. Bitte informieren Sie sich hier vor Ihrem Konzertbesuch.

 

Wir bedanken uns für Ihre Kooperation und wünschen schöne Konzerterlebnisse!

Wir spielen für Österreich: mozart@home am 24. Mai auf ORF III

„Wir spielen für Österreich“: Fortsetzung der ORF-Konzertreihe mit „Mozart@home“ aus der Stiftung Mozarteum am 24. Mai in ORF III.
Mit Auftritten von u. a. Rolando Villazón, Marianne Crebassa, Emmanuel Tjeknavorian und Cornelius Obonya

 

Die Stiftung Mozarteum freut sich, Gastgeber und Mitinitiator von einem TV-Event der Extraklasse zu sein: Die Fortsetzung ORF-Konzertreihe „Wir spielen für Österreich“ von ORF III kommt mit „Mozart@home“ am 24. Mai aus der Stiftung Mozarteum Salzburg und steht ganz im Zeichen des weltberühmten Komponisten und seiner Geburtsstadt Salzburg.

 

Neben gesanglichen Darbietungen von Rolando Villazón, Marianne Crebassa, Andrea Carroll, Rafael Fingerlos und des Bachchors Salzburg sowie instrumentalen Auftritten von Klarinettist Daniel Ottensamer, Hornist Radovan Vlatković, weiters Violinist Emmanuel Tjeknavorian und Pianist Julius Zeman, die beide gemeinsam auf Originalinstrumenten Mozarts spielen werden, konnte Starpianist und Dirigent Daniel Barenboim für eine musikalische Grußbotschaft aus Berlin gewonnen werden. Er spielt den 2. Satz aus der Klaviersonate KV 330. Weiters ist Nachwuchstalent Marie Sophie Hauzel mit einem Satz des Klavierkonzerts in A-Dur KV 414 zu erleben. Die Darbietung des 3. Satzes aus Mozarts letztem Klavierkonzert KV 595 musste Starpianist Rudolf Buchbinder aus terminlichen Gründen absagen. Einen besonderen Auftritt bei „Mozart@home“ hat der Schauspieler und langjährige Salzburger „Jedermann“ Cornelius Obonya, der in Mozarts Geburtshaus aus den berührenden Briefen Mozarts an Vater Leopold lesen wird.

Großteils werden die Solistinnen und Solisten des Abends von Musikerinnen und Musikern der Camerata Salzburg und des Mozarteumorchesters Salzburg in musikalischer Einrichtung von Shane Woodborne begleitet.

 

Das Konzertprogramm im Überblick

Den Mozart-Abend eröffnen Andrea Carroll, Marianne Crebassa und Rafael Fingerlos mit dem Terzett „Soave sia il vento“ aus dem Mozart-Da Ponte-Klassiker „Così fan tutte“. Nach einem Satz aus Mozarts Hornquintett KV 407, interpretiert von Hornist Radovan Vlatković und Streichern der Camerata Salzburg und des Mozarteumorchesters Salzburg, sowie der musikalischen Videobotschaft Daniel Barenboims, sind der Salzburger Bariton Rafael Fingerlos und die US-amerikanische Sopranistin Andrea Carroll mit dem Duett „La cì darem la mano“, aus „Don Giovanni“ zu erleben. Nach dem 2. Satz aus Mozarts berühmten Klarinettenquintett KV 581, dargeboten von Daniel Ottensamer und Streichern der Camerata Salzburg und des Mozarteumorchester Salzburg, singt die französische Mezzosopranistin Marianne Crebassa „Parto, ma tu, ben mio“ aus der letzten Mozart-Oper „La clemenza di Tito“. Begleitet wird sie von Daniel Ottensamer und den Musikern von Camerata Salzburg und Mozarteumorchester, die auch beim Auftritt von Nachwuchspianistin Marie Sophie Hauzel mit einem Auszug des Klavierkonzerts in A-Dur KV 414 musizieren. Weiters interpretiert Rolando Villazón die Arie des Don Ottavio „Il mio tesoro intanto“. Der Bachchor Salzburg schließt im Konzertsaal mit einer a-cappella-Version des „Ave verum corpus“.

 

Während der Intendant der Mozartwoche Rolando Villazón durch das Programm im Konzertsaal führt, meldet sich Barbara Rett u. a. vor dem Wohnhaus Mozarts, in dessen „Tanzmeistersaal“ Emmanuel Tjeknavorian und Julius Zeman mit einer musikalischen Darbietung des Rondeau aus der Haffner-Serenade KV 250 auf Mozarts Geige und Hammerklavier aufwarten. Weitere Schauplätze sind das Geburtshaus Mozarts, in dem Schauspieler Cornelius Obonya aus den berührenden Briefen Mozarts an Vater Leopold lesen wird, außerdem das Zauberflötenhäuschen im Bastionsgarten des „alten“ Mozarteums, das Mozart-Denkmal sowie der Mozartsteg.

 

Ausstrahlung am Sonntag, den 24. Mai um 20.15 Uhr auf ORF III sowie auf der Klassikplattform fidelio. Auf 3sat wird „Mozart@home“ am 8. August zu sehen sein.

Besuch doch mal die Mozarts!

Besuch doch mal die Mozarts! Die Mozart-Museen der Stiftung Mozarteum kehren nach der Coronapause mit einem speziellen Programm für alle SalzburgerInnen zurück. Auch das Kartenbüro öffnet wieder für den persönlichen Kundenverkehr

 

Was wäre ein Kulturleben in der Mozartstadt ohne die beiden Mozart-Museen? Mozarts Geburtshaus und das Mozart-Wohnhaus gehören mit rund 500.000 BesucherInnen im Jahr zu den meistbesuchten privaten Museumseinrichtungen in Salzburg und Österreich. Nach der wochenlangen Schließung zur Eindämmung der Corona-Pandemie beginnt das Herz der Getreidegasse – Mozarts Geburtshaus – endlich wieder zu pulsieren. Die Stiftung Mozarteum Salzburg geht die Öffnung der beiden Museen ab Ende Mai behutsam und gestaffelt an.

 

Das Mozart-Wohnhaus auf dem Makartplatz öffnet am Pfingstwochenende, am Samstag, den 30. Mai 2020 wieder seine Pforten, das berühmte gelbe Haus in der Getreidegasse – das Wahrzeichen der Mozartstadt – folgt am Wochenende darauf (6. und 7. Juni). „Wir starten mit einem Testlauf, das heißt, wir sind bis Ende Juni jeweils am Samstag, Sonntag und an Feiertagen in der Zeit zwischen 11 und 16 Uhr für unsere BesucherInnen da. Wie es im Juli weitergeht, werden die Erfahrungen und neue Vorgaben in den kommenden Wochen zeigen“, erklärt Museumsdirektorin Gabriele Ramsauer. Die Hygienemaßnahmen in den Kassenbereichen sowie in den Ausstellungsräumen sind in beiden Museen gewährleistet, mehrmals am Tag wird gereinigt und desinfiziert. In den Museen gelten natürlich Maskenpflicht und die Abstandsregel. Ein Oneway-Leitsystem sorgt für einen fließenden Besucherstrom. Die Audioguides werden ab Ende Mai zum Downloaden im Appstore verfügbar sein.

Neu im Programm sind regelmäßige öffentliche Sonderführungen unter dem Motto „Besuch doch mal die Mozarts“ speziell für alle SalzburgerInnen jeweils am Samstag um 14 Uhr im MozartWohnhaus. „Das ist eine gute Gelegenheit für alle BesucherInnen aus Stadt und Land, in einem kleinen Kreis von maximal acht Personen die Mozarts genauer kennenzulernen, das Wissen um die Familie aufzufrischen oder auch um Unbekanntes zu erfahren“, erklärt Museumspädagogin Maria Erker und fügt hinzu: „Die Ausstellung im Mozart-Wohnhaus wurde erst im Februar neu überarbeitet. Hier steht die gesamte Familie im Mittelpunkt, denn Leben und Wirken von Vater Leopold Mozart und den beiden Mozart-Frauen Mutter Anna Maria und Schwester Maria Anna ‚Nannerl‘ bieten spannende Geschichten und Zeugnisse dieser Zeit.“

 

Das Kartenbüro der Stiftung Mozarteum in der Theatergasse ist ab 18. Mai wieder telefonisch erreichbar. Ab dem 2. Juni öffnet das Kartenbüro für den Kundenverkehr. Bis auf weiteres gelten hier die Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr.

 

Überblick öffentliche Sonderführungen für SalzburgerInnen im Mozart-Wohnhaus

 

Sa 30. Mai um 14 Uhr: „Besuch doch mal die Mozarts“ Wetten, das wussten Sie nicht?! Geheimes und Unbekanntes rund um Wolfgang Amadé, den berühmten Sohn Salzburgs.

 

Sa 6. Juni um 14 Uhr: „Ganz privat – zu Gast bei der Familie Mozart“ Wie lebte eine Salzburger Bürgerfamilie im 18. Jahrhundert? Was wurde gegessen, wie wurde die Freizeit verbracht? Anhand von Tagebüchern und Briefen der Familie Mozart, erfährt man in dieser Führung spannendes
über Alltagsleben, Freizeit und Reisen vor 250 Jahren.

 

Sa 13. Juni um 14 Uhr: „Nach Gott kommt gleich der Herr Papa!“ Leopold Mozart war maßgeblich für die Karriere seines Sohnes mitverantwortlich, auch im Erwachsenenalter stand er diesem mit Rat und Tat zur Seite. Trotzdem wird der Vater oft als herrischer und dominanter Patriarch dargestellt. Diese Führung bringt Licht in das Verhältnis zwischen Vater und Sohn.

 

Sa 20. Juni um 14 Uhr: „Mozart in love“ Das Bäsle, Constanze und die Stubenmädeleien – Mozarts Briefe erzählen uns viel darüber, was sein Herz fühlte, und das meist in sehr deutlichen Worten. Diese Themenführung verrät mehr über Mozarts Liebesleben, welche Damen ihn zum
Schwärmen brachten und wen und wie tief er liebte – seine Constanze –, auch wenn er letztendlich
nicht ganz treu war.

 

Sa 27. Juni um 14 Uhr: „Constanze, Nannerl und Mutter Mozart – Frauenpower im 18. Jahrhundert“ Mutter Anna Maria, Schwester Maria Anna genannt „Nannerl“ und später Ehefrau
Constanze haben Wolfgang Amadé geprägt und waren wichtige Wegbegleiterinnen. Die Frauen der Familie Mozart werden auch heute noch oft in den Hintergrund gerückt. Die Führung holt die Damen aus Mozarts Familie vor den Vorhang und beleuchtet das Leben als Frau im 18. Jahrhundert und welchen Einfluss die drei Frauen auf das Musikergenie hatten.

 

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: museum.service@mozarteum.at

 

Öffnungszeiten Mai/Juni 2020

 

Mozart-Wohnhaus
Makartplatz 8

30. Mai bis 1. Juni, 6. & 7 Juni, 11. Juni, 13. & 14. Juni, 20. & 21. Juni und 27. & 28. Juni
jeweils 11 bis 16 Uhr, letzter Einlass 15.30 Uhr

 

Mozarts Geburtshaus
Getreidegasse 9
6. & 7 Juni, 11. Juni, 13. & 14. Juni, 20. & 21. Juni und 27. & 28. Juni
jeweils 11 bis 16 Uhr, letzter Einlass 15.30 Uhr

 

Kontakt beide Museen/E-Mail: museum.service@mozarteum.at
Eintritt: € 12, ermäßigt €10
Führung: € 1

 

Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Theatergasse 2
Kontakt/E-Mail: tickets@mozarteum.at
Telefon: 0662 87 31 54

 

Ab 18. Mai telefonisch erreichbar zwischen 10 und 13 Uhr.
Ab 2. Juni geöffnet für Publikumsverkehr in der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr.

Umgang mit Konzertkarten bei coronabedingten Konzertabsagen

Bis Ende Juni können leider die Konzerte unserer Veranstaltungsreihen nicht stattfinden.
Hier finden Sie die verschiedenen Möglichkeiten, was Sie mit Ihren bereits erworbenen Konzertkarten tun können.

 

1. Konzerte mit Ersatztermin:

 

Benjamin Schmid und Freunde: Ersatztermin am  11. Oktober 2020
Lucas und Arthur Jussen: Ersatztermin am 6. Oktober 2020
Die Eintrittskarten behalten für den Ersatztermin ihre Gültigkeit.

 

 

2. Konzerte, für die KEIN Ersatztermin gefunden werden konnte:

 

Unterstützen Sie uns mit dem Kaufpreis Ihrer Tickets
Die Stiftung Mozarteum ist eine gemeinnützige Organisation und aktuell durch den Ausfall sämtlicher Einnahmequellen massiv betroffen. Wenn Sie uns in dieser schweren Zeit unterstützen möchten, können Sie gerne auf eine Rückerstattung des Kaufpreises verzichten, um diese Erlöse für unsere Arbeit zu spenden. Damit stellen Sie sicher, weiterhin ein vielfältiges Konzertprogramm auf höchstem Niveau im Mozarteum für Sie ermöglichen zu können. Selbstverständlich stellen wir Ihnen für Ihren Beitrag eine Spendenbestätigung entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen aus, Spenden an die Stiftung Mozarteum Salzburg sind steuerlich absetzbar. Wir dürfen Sie um kurze Mitteilung ersuchen und bedanken uns sehr herzlich für Ihre großzügige Geste!

 

Lassen Sie sich den Kaufpreis der Karten gutschreiben oder rückerstatten
Sollten Sie den jeweiligen Ersatztermin nicht wahrnehmen können, werden wir Ihnen den Betrag für die erworbenen Karten gerne auf Ihr Kundenkonto gutschreiben. Sie verwenden das Guthaben für einen neuen Kartenkauf für ein beliebiges Saisonkonzert oder für eine Veranstaltung der Mozartwoche 2021.
Wenn Sie den Kaufpreis rückerstattet haben wollen, überweisen wir Ihnen den Betrag auf Ihr Bankkonto. Eine Barablöse ist leider nicht möglich. Dazu teilen Sie uns bitte Ihre Bankdaten (IBAN) mit.
In diesen beiden Fällen gilt: Wenn es Ihnen möglich ist, so ersuchen wir Sie, uns bitte die Originalkarten zukommen zu lassen. Entweder per Post oder gerne auch zu einem späteren Zeitpunkt, wenn wir das Kartenbüro wieder für den Kundenverkehr öffnen können. Dies wird voraussichtlich im Laufe des Juni 2020 der Fall sein.

 

Wir danken Ihnen im Namen der gesamten Stiftung Mozarteum dafür, dass Sie uns als Publikum weiterhin die Treue halten und freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen bei unseren Konzerten in der kommenden Saison 2020/21.

Bleiben Sie gesund!

 

Kontakt:

Kartenbüro der Stiftung Mozarteum

Theatergasse 2, 5020 Salzburg

tickets@mozarteum.at

Die Stiftung Mozarteum Salzburg erwirbt erstmals seltenen Reisebrief Mozarts an seine Frau Constanze vom Charfreÿtage 1789

Die Stiftung Mozarteum Salzburg freut sich über eine kostbare Neuerwerbung: Ein seltener Reisebrief von Wolfgang Amadé Mozart an Constanze aus dem Jahr 1789 befindet sich nun in der umfangreichen Sammlung der Bibliotheca Mozartiana. Auf den wenigen Reisen, die Mozart in seinen Wiener Jahren ab 1781 unternahm, hat ihn fast immer seine Ehefrau begleitet. Daher gibt es nur aus der Zeit zwischen 1789 und 1791 Briefdokumente für diese ausgesprochene Liebesheirat. Sie bieten die Möglichkeit, tief in Mozarts Herz zu blicken.

 

Der Brief ist mit Charfreÿtage 1789 datiert und stammt von der Reise nach Dresden, Leipzig und Berlin. Auf dieser Reise schrieb Mozart mindestens zweimal pro Woche an seine in Wien zurückgebliebene Frau, berichtete ihr von Begegnungen und musikalischen Auftritten. Besonders herzlich wirken seine Liebesbeweise, seine Eifersüchteleien und seine Sorge um ihre Gesundheit. Seinen Brief aus Prag vom Charfreitage 1789 eröffnet Mozart mit einem zärtlichen liebstes, bestes Weibchen! und erzählt über das Wiedersehen mit Freunden, einen „fast“ sicheren Vertrag für eine neue Oper für Prag (aus der aber letztlich nichts wurde) und von Gerüchten, dass der Preußenkönig seine Ankunft erwarte. Auch lässt Mozart seine Constanze wissen, wie sehr er sich nach einer Nachricht von ihr sehne und dass er hoffe an seiner nächsten Station, in Dresden, einen entsprechenden Brief vorzufinden. Mit küsse tausendmahl unsern karl, und ich bin dich vom ganzen herzen küssend endet die Botschaft an zu Hause, an seine Ehefrau zusammen mit dem vierjährigen Sohn Carl Thomas.

 

Die Stiftung Mozarteum Salzburg besitzt die weltweit größte Sammlung an Briefen der Familie Mozart. Die meisten befinden sich bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Salzburg, als die Mozart-Söhne Carl Thomas und Franz Xaver die in ihrem Besitz befindlichen Originalbriefe dem Dommusikverein und Mozarteum, dem direkten Vorgänger der Stiftung Mozarteum, vermachten. Mozarts Briefe an Constanze gehörten jedoch nicht zu diesen kostbaren Geschenken. Offenbar hat Constanze Mozart sie nie ihren Söhnen übergeben, sondern sie Stück für Stück an Freunde verschenkt. Von Zeit zu Zeit erscheint einer dieser Briefe wieder auf dem Markt; sie erreichen regelmäßig sechsstellige Preise pro geschriebener Seite. Der Brief vom 10. April 1789 wurde zuletzt Anfang der 1990er-Jahre versteigert. Es ist der erste Reisebrief Mozarts an Constanze, den die Stiftung Mozarteum erwerben konnte.

 

Die Neuerwerbung wird von Ulrich Leisinger und Andreas Fladvad-Geier, den Wissenschaftlichen und Künstlerischen Bereichsleitern der Stiftung Mozarteum, in diesem Video näher vorgestellt:

 

 

#kleinePauseMozart – der tägliche Mozart-Moment von der Stiftung Mozarteum Salzburg

#kleinePauseMozart – der tägliche Mozart-Moment von der Stiftung Mozarteum Salzburg mit Wissenswertem, Hintergründen und Live-Events aus der faszinierenden Welt Mozarts für zu Hause

 

Mit #kleinePauseMozart meldet sich die Stiftung Mozarteum Salzburg täglich um 11 Uhr aus dem vielfältigen Mozart’schen Kosmos. Da die beiden Mozart-Museen und Salzburgs schönste Konzertsäle – der Große Saal und der Wiener Saal – bis auf Weiteres geschlossen sind, trägt die Stiftung Mozarteum ihre Inhalte nun verstärkt digital nach außen, um mit der Faszination für Mozart für ein wenig Ablenkung in dieser Zeit zu sorgen. Gemäß dem Auftrag, allen Menschen und Generationen den Zugang zu Mozarts Musik, seinem Leben und seiner Persönlichkeit zu eröffnen, bietet die #kleinePauseMozart ab sofort täglich spannende Berichte, Hintergründe und Informationen, mit denen das Team der Stiftung Mozarteum Interessantes und Wissenswertes rund um Mozart online vorstellt.

 

Auf der Website mozarteum.at und der Social Media-Plattform Facebook laden die Mozart-Museen zu digitalen Erkundungen ein. Mozarts Geburtshaus kann demnächst in virtuellen Spaziergängen erforscht werden und wer es im Vorjahr nicht in die erfolgreiche Sonderausstellung zu Leopold Mozarts 300. Geburtstag geschafft hat, kann dies online nachholen. Geplant sind Talks mit den Experten der Stiftung Mozarteum mit vertiefenden Erläuterungen zu dem reichen Schatz aus Mozarts Erbe, Lesungen aus Briefe der Familie Mozart und auch Mitglieder des Mozart Kinderorchesters steuern Beiträge bei. So hat etwa der elfjährige Leonard Burkali einen eigenen Händewasch-Kanon komponiert mit der unmissverständlichen Aufforderung „Wosch da d‘ Händ!“. Neben Berichten zu den internationalen Aktivitäten der Stiftung Mozarteum sowie Interviews mit KünstlerInnen, wie z.B. der Festivals Dialoge und Mozartwoche, ergänzen Streamings mit Kurzkonzerten von MusikerInnen aus dem Wohnzimmer, wie Geiger Benjamin Schmid mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, oder Multipercussionist Christoph Sietzen, das Konzept. Auch der klangkarton, das Kinder- und Jugendprogramm der Stiftung Mozarteum, stellt ein ansprechendes Online-Angebot zum Mitmachen zur Verfügung.

Highlights der ersten Tage sind:

 

Leopold Mozart: Musiker – Manager – Mensch Virtueller Rundgang durch die Sonderausstellung von Leopold Mozart im Mozart-Wohnhaus

Konzertchef Andreas Fladvad-Geier liest aus Briefe der Familie Mozart

Mit der Mozart-Geige auf großer Reise – Museumsdirektorin Gabriele Ramsauer beim Kultur- event LvivMozArt in Lemberg

Die Hochzeit des Figaro – mit einem Augenzwinkern erklärt für Kinder & Erwachsene

 

Die Stiftung Mozarteum möchte mit dieser Reihe ihren Beitrag leisten, mit MozartfreundInnen aus aller Welt weiterhin in Kontakt und Austausch zu stehen. „Nutzen sie Ihre Tastatur und holen Sie sich ein wenig Mozart in Ihre vier Wände! Alle interessierten Menschen, ob jung oder schon älter sind herzlich eingeladen, von den vielfältigen Angeboten der Stiftung Mozarteum Gebrauch machen. Mögen sie Ihnen Freude und Abwechslung in dieser, für uns alle so schwierigen Zeit bringen“, so Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Stiftung Mozarteum Salzburg.

 

Mit ein paar Klicks durch Mozarts Welt reisen: Neben den genannten Online-Aktivitäten steht natürlich auch die Digitale Mozart Edition der Stiftung Mozarteum für eine intensive Beschäftigung mit dem Œuvre Mozarts zur Verfügung. Die DME präsentiert zum einen musikalische Werke in neuen digitalen Formaten (DIME – die neue Digital-interaktive Mozart-Edition) für MusikerInnen und interessierte Laien und widmet sich der Edition von Briefen und Dokumenten, aber auch die Libretti und Texte von Mozarts Vokalwerken sind hier zugänglich. Die Stiftung Mozarteum Salzburg verwahrt etwa die Hälfte aller derzeit bekannten Briefe und Aufzeichnungen der Mozart-Familie und besitzt damit weltweit die größte derartige Sammlung. Die Mehrheit der rund 700 Dokumente sind eigenhändige Schriftstücke von Wolfgang Amadé und seinem Vater Leopold. Dazu kommen zahlreiche Briefe von Constanze Mozart sowie der beiden Söhne Mozarts, Carl Thomas und Franz Xaver Wolfgang. Diese kostbaren historischen Briefe und Dokumente wurden nach dem neuesten Stand der Technik digitalisiert und online gestellt. Auf der anderen Seite stellt die DME Informationen über Mozarts Werke und ihre Quellen sowie zur Überlieferung und Rezeption zur Verfügung.

 

 

#kleinePauseMozart ist hier zu finden:

 

Website: https://mozarteum.at/kleinepausemozart/

Facebook: https://www.facebook.com/StiftungMozarteum/

DME – Digitale Mozart Edition: https://dme.mozarteum.at/

Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Stiftung Mozarteum

Wir freuen uns, dass am 6. Oktober die Saisonkonzerte der Stiftung Mozarteum wieder weitergehen!

 

Bereits gekaufte Karten für die Konzerte der Saison 2019/20 für „Lucas und Arthur Jussen“ (Ersatztermin am 6. Oktober) und „Benjamin Schmid & Freunde“ (Ersatztermin am 11. Oktober) behalten ihre Gültigkeit.

Inhaber von Konzerttickets wenden sich bitte an das Kartenbüro der Stiftung Mozarteum: E-Mail: tickets@mozarteum.at

 

Darüber hinaus informieren wir über Neuigkeiten auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/StiftungMozarteum/

 

Das Land Salzburg informiert stets aktuell auf einer eigens für dieses Thema eingerichteten Seite: https://www.salzburg.gv.at/themen/gesundheit/corona-virus

Auch auf Facebook hält das Land Salzburg seine Bürgerinnen und Bürger auf dem Laufenden: www.facebook.com/LandSalzburg

Allgemeine Informationen zum Corona-Virus in Österreich:
https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/
https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Haeufig-gestellte-Fragen.html

 

Weitere nützliche und hilfreiche Links:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz:
https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html

Federal Ministry of Social Health: Information in English about the Coronavirus
https://www.sozialministerium.at/en.html

Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres: Länderspezifische Reiseinformationen
https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/laender/

World Health Organization
https://www.who.int/health-topics/coronavirus

 

Wir hoffen, Sie bald wieder in unseren Konzertsälen begrüßen zu dürfen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihre Kooperation und bleiben Sie gesund!

Mozart-Museen Mozarts Geburtshaus und Mozart-Wohnhaus bleiben bis vorerst 13. April geschlossen!

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

 

gemäß dem Erlass der Bundesregierung zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus sind die Mozart-Museen – Mozarts Geburtshaus und Mozart-Wohnhaus – weiterhin geschlossen!

 

Inhaber von Kombitickets wenden sich bitte bzgl. einer Erstattung gegen Vorlage an unseren Museumsservice unter:
museum.service@mozarteum.at

Tel:+43 (0) 662 84 43 13

 

Wir hoffen, Sie bald wieder in unseren Museen begrüßen zu dürfen!

 

Bleiben Sie gesund!
Das Team der Stiftung Mozarteum Salzburg!

Besucherrekord für Leopold Mozart-Ausstellung

Mit rund 180.000 BesucherInnen aus aller Welt feierte die Sonderausstellung zum 300. Geburtstag von Vater Mozart einen Besucherrekord

 

Zu seinem 300. Geburtstag widmete die Stiftung Mozarteum Salzburg Leopold Mozart (1719 – 1787) die bislang umfangreichste Ausstellung zum Leben und Schaffen. Rund 180.000 BesucherInnen aus aller Welt lockte die Sonderschau Leopold Mozart. Musiker – Manager – Mensch vom 5. April 2019 bis 9. Februar 2020 ins Mozart-Wohnhaus. Lange stand Leopold im Schatten seines Sohnes Wolfgang Amadé, erst in den 1980er Jahren begann die Musikforschung sich intensiver mit ihm zu beschäftigen. 50 Jahre lebte und wirkte er in Salzburg. Doch wer war Leopold Mozart wirklich? Die Ausstellung im Mozart-Wohnhaus, in dem die Familie ab 1773 wohnte und wo Leopold Mozart am 28. Mai 1787 starb, ging dieser Frage auf den Grund, denn Leopold Mozart gehörte zweifelsohne zu den interessantesten und vielseitigsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Die thematisch gegliederte Schau, die sich mit dem Hofmusiker, Manager und Networker, Pädagogen, Komponisten und dem (Familien)Menschen Leopold Mozart befasste, wurde durch einen Audioguide und Hörstationen – mit Originalmusik Leopolds sowie durch ein „Mozbook“ (ein in Anlehnung an Facebook gestaltetes Profil) – besonders interaktiv gestaltet.

Erfolgreichste Mozartwoche aller Zeiten

Rolando Villazóns zweite Mozartwoche war die erfolgreichste Mozartwoche aller Zeiten

 

Die Mozartwoche 2020 begeisterte MozartfreundInnen aus der ganzen Welt beim ersten Festival des Jahres in Salzburg. Über 30.000 BesucherInnen ließen sich von Rolando Villazóns zweitem Programm „Mozart lebt!“ mit einem spannenden Mix aus herausragenden Konzerten und innovativen Formaten nachhaltig begeistern. Mit 59 Veranstaltungen über elf Tage an 13 Spielorten in Salzburg bot die Mozartwoche so viel Mozart wie noch nie in Salzburg rund um den 264. Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart. Neben dem positiven Feedback und derFreude der BesucherInnen, der KünstlerInnen, der Sponsoren und der Presse über das vielfältige Programmangebot in diesem Jahr lässt sich der Erfolg auch in Zahlen ausdrücken: Ein Besucherrekord mit über 30.000 BesucherInnen und eine erneute Auslastung von 91% – es war auch wirtschaftlich die erfolgreichste Mozartwoche seit Bestehen.