Neugestaltung Mitteltrakt Stiftung Mozarteum

Mehr Raum für Mozart

Mit dem Neubau des Großen Foyers setzt die Stiftung Mozarteum Salzburg einen wichtigen und langersehnten Meilenstein in der 140-jährigen Stiftungsgeschichte.

Die Neugestaltung des Pausenfoyers verbindet zeitgemäß, filigran, luftig, hell und elegant die beiden Gebäudeteile des Mozarteums und bietet allen unseren Gästen und Künstlern ab Herbst 2022 MEHR RAUM FÜR MOZART und einen unbeschwerten Konzertbesuch in unseren wunderbaren Konzertsälen.

Werden Sie Teil des Projekts. Unterstützen Sie die Renovierung unserer Konzertsäle und sichern Sie sich Ihren ganz persönlichen Anteil an diesem außergewöhnlichen Projekt. Mein Stein für Mozart bringt Ihnen einen Teil des Mozarteums nach Hause und verewigt Sie im historischen Konzertgebäude. Mein Sitz für Mozart bietet Ihnen die Möglichkeit, namentlich auf einer exklusiven Plakette auf den neu renovierten Sitzen im Großen Saal erwähnt zu werden.

Weitere Informationen: friends@mozarteum.at, Tel. +43 – 662 – 889 40 943

Neugestaltung Großes Foyer Außenansicht Abendprojektion

aktuelles

Verfolgen Sie das Umbauprojekt der Stiftung Mozarteum und erfahren Sie regelmäßig Neues und Interessantes über den Projektfortschritt.

Da der Umbau im laufenden Betrieb stattfindet, können Sie sich hier auch über die aktuelle Situation des Konzertbetriebs informieren. Im Februar 2021 haben umfassende Bauarbeiten im Innenhof des Gebäudes begonnen. Um die Durchführung der Veranstaltungen der Salzburger Festspiele zu ermöglichen, werden die Bauarbeiten für mehrere Wochen unterbrochen. Die feierliche Wiedereröffnung des Mozarteums mit dem neuen Großen Foyer findet im Oktober 2022 statt.

Stahlträger am Kran
Mein Stein für Mozart - linke Seite Stein aus 1910 und rechte Seite Neuauflage 2021
Start der Umbauarbeiten Stiftung Mozarteum Großes Foyer
Gruppenfoto Pressekonferenz Umbau Stiftung Mozarteum mit Floeckner, Honsig Erlenburg, Marx, Debuch und Schnoell
Mein Stein für Mozart - Marmorstein mit Glasfassung

Mein Stein für Mozart

Aus der Historie der vielfältigen Aktivitäten der BürgerInnen von Salzburg zur Finanzierung des Mozarteums Anfang des letzten Jahrhunderts möchte die Stiftung Mozarteum auch bei diesem wichtigen Projekt allen MozartfreundInnen die Gelegenheit geben, Teil des Umbau-Projekts zu werden und gleichzeitig die Renovierung der Konzertsäle zu unterstützen. Vor genau 110 Jahren erfolgte die feierliche Grundsteinlegung für das Mozarteum mit Lilli Lehmann unter Anwesenheit von Erzherzog Eugen, der die drei Hammerschläge mit den Worten „Mozart zur Ehr’, Salzburg zur Zier, der Kunst eine Stätte!“ begleitete. Alle Gäste erhielten als Erinnerung an die Grundsteinlegung einen Marmorstein mit der Kopie des Grundsteins. Diese Idee aufgreifend, kann sich jeder Interessierte bei „Mein Stein für Mozart“, mit einem Baustein zu € 1.000 an dem Umbauprojekt beteiligen und damit im Mozarteum verewigen. Die Aktion ist limitiert, jeder SpenderIn erhält einen neu gestalteten dekorativen Marmorstein zur Erinnerung und wird zusätzlich mit Namensnennung auf einer Tafel im Mozarteum gewürdigt.

Zusätzlich freuen wir uns über jede Spende, die uns die Umsetzung dieses Projekts ermöglicht.

Weitere Informationen: friends@mozarteum.at, Tel. +43 – 662 – 889 40 943

Mein Sitz für Mozart

Mit Ihrem „Sitz für Mozart“ haben Sie die Möglichkeit, Ihr Engagement für Kultur, insbesondere für den wunderbaren Großen Saal im Mozarteum, auszudrücken.

Die ursprüngliche Bestuhlung der Säle der Stiftung Mozarteum stammte von den renommierten Firmen Thonet und Kohn, die beide auch Niederlassungen in München hatten. In den 50er Jahren, nach den Beschädigungen durch Krieg und Besatzung, wurde die Bestuhlung neu gestaltet. Zwischenzeitlich konnten immer nur kleinere Ausbesserungsarbeiten vorgenommen werden.

Bei einer aufwendigen Bewertung durch renommierte Akustiker und Restauratoren kam das überraschende Ergebnis zutage, dass eine Restaurierung der vorhandenen Stühle optimierte Hörerlebnisse und mehr Komfort schafft. Um unseren Kunden auch die Möglichkeit für mehr Beinfreiheit anbieten zu können, wurden die ersten sechs Reihen aufgelockert. Dies konnte nur durch das Entfernen einer Reihe gewährleistet werden.

Weitere Informationen: friends@mozarteum.at, Tel. +43 – 662 – 889 40 943

Sessel im Großen Saal
Abbildung Beispiel für Sitzpatenschaft

Sitzpatenschaften

  • An Ihrem Sitz / Ihrer Reihe wird eine gravierte Plakette mit Ihrem Namen (Vorname, Nachname bzw. Firmenname pro Reihe) für drei Jahre angebracht.
  • Sie erhalten eine persönliche Urkunde „Mein Sitz für Mozart“.
  • Sie werden (auf Wunsch) auf unserer Website als Sitz-Pate angeführt.
  • Sie erhalten eine VIP-Einladung zu einer exklusiven Veranstaltung der Stiftung Mozarteum.
  • Wir bemühen uns, Ihnen „Ihre“ Sitzplätze für ausgesuchte Veranstaltungen der Stiftung Mozarteum bei fristgerechter Bestellung bestätigen zu können.

Das Große Foyer

Der Entwurf des Großen Foyers begeisterte schon im internationalen Architektenwettbewerb 2018 nicht nur die Wettbewerbsjury: „Das Siegerprojekt überzeugt mit einem Konzept, das den Raum zwischen den Bestandsgebäuden für Licht und Durchblicke öffnet und die historischen Fassaden atmosphärisch in das neue Ambiente einbezieht. Zusätzlich wurden alle Anforderungen überzeugend gelöst und zusätzliche Bespielungsszenarien für das Mozarteum geschaffen“, begründet die Jury unter der Vorsitzenden Architektin Marie Therese Harnoncourt-Fuchs das einstimmige Votum für das Projekt des Salzburger Architekten-Teams Maria Flöckner und Hermann Schnöll.

 

Das neue Große Foyer im ersten Stock ist mit 170 m² für einen ausverkauften Großen Saal mit rund 800 KonzertbesucherInnen ausreichend dimensioniert. Von hier aus besteht weiterhin eine Anbindung an den Bastionsgarten.

Entwurf Neugestaltung Großes Foyer
Skizze Fugenkonzept im Großen Foyer

Das Konzept des Fugenraums

Ein Haus will sich neu verbinden – so die Vision des Architektenteams flöcknerschnöll. Die Architekten sehen den neuen Zwischentrakt als Instrument dafür, dieses Verbinden zu erschaffen:

„Verbindung zu erschaffen durch Offenheit ist ein Paradoxon – die Verbindung des Konzerthauses mit der Schule Mozarteum, die Verbindung der Stadt mit dem Mozarteum. Das bauliche Instrument dazu, eine begehbare räumliche Struktur aus Glas und Stahl, lässt das Licht bis auf den Boden der Stadt fluten – und es öffnet den Raum zur Stadt hin.

Die Offenheit des Fugenraumes zu bewahren, ist durch die Integration der dienenden Räume an verschiedenen anderen Schlüsselstellen des historischen Bestandes möglich. Das ‚begehbare‘ Instrument kann so auf lichtdurchfluteten Ebenen allein dem wandelnden Besucher dienend ein Ort der Begegnung werden, als Perspektive für ein offenes Haus.“

Barrierefrei und verbindend

In offener Verbundenheit schafft das Große Foyer eine nutzbare Verbindung zwischen den beiden bisher nur durch das kleine Pausenfoyer verbundenen Gebäudeteilen. Erstmals wird dadurch auch ein direkter Zugang vom Verwaltungs- und Schultrakt (Schwarzstraße 26) zum Konzerttrakt (Schwarzstraße 28) möglich und damit eine störungsfreie Nutzung des Wiener Saals für Konzertproben und Aufführungen.

Der Einbau eines zusätzlichen Aufzugs ermöglicht künftig den barrierefreien Zugang ins gesamte Gebäude, insbesondere erstmals auch zur Ebene des Wiener Saals und in das erste Stockwerk mit den Übungszimmern im Verwaltungs- und Schultrakt. Ein innovatives Energie- und Klimakonzept sorgt im Großen Foyer für ausreichend Belüftung und für angenehme Temperaturen zu jeder Jahreszeit.

Entwurf Neugestaltung Großes Foyer zwischen Verwaltungstrakt und Konzerthaus
Miniaturmodell Neugestaltung Stiftung Mozarteum

Der Bastionsgarten

Der Bastionsgarten wird durch den zukünftig verbesserten Zugang sowohl aus dem Großen Foyer über eine Glasbrücke wie auch durch die neue Treppe aus dem unteren Foyer besser in den Veranstaltungsablauf integriert. Neben einer stärkeren Nutzung des Gartens für Veranstaltungen bietet die Öffnung und verbesserte Anbindung an den neuen Gebäudeteil zudem die Chance, mit der neuen Infrastruktur das anliegende Heckentheater in das Nutzungskonzept zu integrieren.

Aktuelle Gespräche mit der Stadt Salzburg zielen auf eine Verlegung des Zauberflötenhäuschens zur optimierten Zugänglichkeit für Besucher sowie auf eine Renovierung des Heckentheaters und Verbindung mit dem Bastionsgarten.

Renovierung der Konzertsäle

Neben der einzigartigen Atmosphäre rund um die Veranstaltungen im Mozarteum werden künftig auch weiterhin Musikerlebnisse die BesucherInnen nachhaltig faszinieren. Sowohl für den Großen Saal wie auch den Wiener Saal wird die Umbauphase genutzt, um notwendige Revitalisierungsmaßnahmen durchzuführen und die Konzertsäle zukunftsfähig zu machen. Das betrifft insbesondere eine neue Bestuhlung, die Optimierung der Lichtsituation, die Reinigung der Propter Homines-Orgel und den Einbau modernster Technik. Mit dem modernisierten Mozarteum bekommt Salzburg ab Oktober 2022 eines der modernsten Konzerthäuser Europas.

Unterstützen Sie die Renovierung der Konzertsäle und werden Sie Teil des Projekts. Interessenten können sich entweder bei den Aktionen „Mein Stein für Mozart“ oder „Mein Sitz für Mozart“ an dem Umbauprojekt maßgeblich beteiligen und sich damit im Mozarteum verewigen. Zusätzlich freuen wir uns über jede Spende, die uns die Umsetzung dieses Projekts ermöglicht. Näheres erfahren Sie hier:

Bild des Konzertsaals Großer Saal in der Stiftung Mozarteum