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Mehr Raum für Mozart

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Verfolgen Sie das Umbauprojekt der Stiftung Mozarteum und erfahren Sie regelmäßig Neues und Interessantes über den Projektfortschritt.

 

Da der Umbau im laufenden Betrieb stattfindet, können Sie sich hier auch über die aktuelle Situation des Konzertbetriebs informieren. Bis zur Mozartwoche 2021 finden weiterhin Konzerte im Großen Saal statt, danach beginnen die umfassenden Bauarbeiten im Innenhof des Gebäudes und es ruht der Konzertbetrieb im Großen Saal. Um die Durchführung der Veranstaltungen der Salzburger Festspiele 2021 sowie der Mozartwoche 2022 zu ermöglichen, werden die Bauarbeiten zweimal für mehrere Wochen unterbrochen. Die feierliche Wiedereröffnung des Mozarteums mit dem neuen Großen Foyer ist für Sommer 2022 geplant.

Timeline

Mozartwoche '21
Salzburger Festspiele '21
Mozartwoche '22
Eröffnung Juni '22

Mein Stein für Mozart

Aus der Historie der vielfältigen Aktivitäten der BürgerInnen von Salzburg zur Finanzierung des Mozarteums Anfang des letzten Jahrhunderts möchte die Stiftung Mozarteum auch bei diesem wichtigen Projekt allen MozartfreundInnen die Gelegenheit geben, Teil des Umbau-Projekts zu werden und gleichzeitig die Renovierung der Konzertsäle zu unterstützen. Vor genau 110 Jahren erfolgte die feierliche Grundsteinlegung für das Mozarteum mit Lilli Lehmann unter Anwesenheit von Erzherzog Eugen, der die drei Hammerschläge mit den Worten „Mozart zur Ehr’, Salzburg zur Zier, der Kunst eine Stätte!“ begleitete. Alle Gäste erhielten als Erinnerung an die Grundsteinlegung einen Marmorstein mit der Kopie des Grundsteins. Diese Idee aufgreifend, kann sich jeder Interessierte bei „Mein Stein für Mozart“, mit einem Baustein zu € 1.000 an dem Umbauprojekt beteiligen und damit im Mozarteum verewigen. Die Aktion ist limitiert, jeder SpenderIn erhält einen neu gestalteten dekorativen Marmorstein zur Erinnerung und wird zusätzlich mit Namensnennung auf einer Tafel im Mozarteum gewürdigt.

 

Zusätzlich besteht die Möglichkeit für Kleinspenden, die wir gerne berücksichtigen.

Das Große Foyer

Der Entwurf des Großen Foyers begeisterte schon im internationalen Architektenwettbewerb 2018 nicht nur die Wettbewerbsjury: „Das Siegerprojekt überzeugt mit einem Konzept, das den Raum zwischen den Bestandsgebäuden für Licht und Durchblicke öffnet und die historischen Fassaden atmosphärisch in das neue Ambiente einbezieht. Zusätzlich wurden alle Anforderungen überzeugend gelöst und zusätzliche Bespielungsszenarien für das Mozarteum geschaffen“, begründet die Jury unter der Vorsitzenden Architektin Marie Therese Harnoncourt-Fuchs das einstimmige Votum für das Projekt des Salzburger Architekten-Teams Maria Flöckner und Hermann Schnöll.

 

Das neue Große Foyer im ersten Stock ist mit 170 m² für einen ausverkauften Großen Saal mit rund 800 KonzertbesucherInnen ausreichend dimensioniert. Von hier aus besteht weiterhin eine Anbindung an den Bastionsgarten.

Das Konzept des Fugenraums

Ein Haus will sich neu verbinden – so die Vision des Architektenteams flöcknerschnöll. Sie sehen den neuen Zwischentrakt als Instrument dafür dieses Verbinden zu erschaffen:

 

„Verbindung zu erschaffen durch Offenheit ist ein Paradoxon – die Verbindung des Konzerthauses mit der Schule Mozarteum, die Verbindung der Stadt mit dem Mozarteum. Das bauliche Instrument dazu, eine begehbare räumliche Struktur aus Glas und Stahl, lässt das Licht bis auf den Boden der Stadt fluten – und es öffnet den Raum zur Stadt hin‘.

 

Die Offenheit des Fugenraumes zu bewahren ist durch die Integration der dienenden Räume an verschiedenen anderen Schlüsselstellen des historischen Bestandes möglich. Das ‚begehbare‘ Instrument kann so auf lichtdurchfluteten Ebenen allein dem wandelnden Besucher dienend ein Ort der Begegnung werden, als Perspektive für ein offenes Haus.“

Barrierefrei und verbindend

In offener Verbundenheit schafft das Große Foyer eine nutzbare Verbindung zwischen den beiden bisher nur durch das kleine Pausenfoyer verbundenen Gebäudeteile. Erstmals wird dadurch auch ein direkter Zugang vom Verwaltungs- und Schultrakt (Schwarzstraße 26) zum Konzerttrakt (Schwarzstraße 28) möglich und damit eine störungsfreie Nutzung des Wiener Saals für Konzertproben und Aufführungen.

 

Der Einbau eines zusätzlichen Aufzugs ermöglicht künftig den barrierefreien Zugang ins gesamte Gebäude, insbesondere erstmals auch zur Ebene des Wiener Saals und das erste Stockwerk mit den Übungszimmern im Verwaltungs- und Schultrakt. Ein innovatives Energie- und Klimakonzept sorgt im Großen Foyer für ausreichend Belüftung und sorgt für angenehme Temperaturen zu jeder Jahreszeit.

Der Bastionsgarten

Der Bastionsgarten wird durch den zukünftig verbesserten Zugang sowohl aus dem Großen Foyer über eine Glasbrücke wie auch durch die neue Treppe aus dem unteren Foyer besser in den Veranstaltungsablauf integriert. Neben einer stärkeren Nutzung des Gartens für Veranstaltungen bietet die Öffnung und verbesserte Anbindung an den neuen Gebäudeteil zudem die Chance, mit der neuen Infrastruktur das anliegende Heckentheater in das Nutzungskonzept zu integrieren.

Aktuelle Gespräche mit der Stadt Salzburg zielen auf eine Verlegung des Zauberflötenhäuschens zur optimierten Zugänglichkeit für Besucher sowie einer Renovierung des Heckentheaters und Verbindung mit dem Bastionsgarten.

Renovierung der Konzertsäle

Neben der einzigartigen Atmosphäre rund um die Veranstaltungen im Mozarteum werden künftig auch weiterhin die Musikerlebnisse die BesucherInnen nachhaltig faszinieren. Sowohl für den Großen Saal wie auch den Wiener Saal wird die Umbauphase genutzt, um notwendige Revitalisierungsmaßnahmen durchzuführen und die Konzertsäle zukunftsfähig zu machen. Das betrifft insbesondere eine neue Bestuhlung, die Optimierung der Lichtsituation, die Reinigung der Propter Homines-Orgel und den Einbau modernster Technik. Mit dem modernisierten Mozarteum bekommt Salzburg ab Sommer 2022 eines der modernsten Konzerthäuser Europas.

Unterstützen Sie die Renovierung der Konzertsäle und werden Sie Teil des Projekts. Jeder Interessierte kann sich bei „Mein Stein für Mozart“ mit einem Baustein zu € 1.000 an dem Umbauprojekt beteiligen und sich damit im Mozarteum verewigen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit für Kleinspenden, die wir gerne berücksichtigen. Näheres erfahren Sie hier: