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Lesen Sie die neuesten Nachrichten über Alles, was in der Stiftung Mozarteum rund um die Mozartwoche, die Saisonkonzerte, die Mozart-Museen, die Wissenschaft und in anderen Bereichen passiert.
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Mozart-Knowhow bei der Langen Nacht der Forschung
Original oder Fake? Wie enttarnt man eine Mozart-Fälschung?
Die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg vertrat das Bundesland Salzburg bei der Pressekonferenz zur Langen Nacht der Forschung 2026 am 25. März 2026 in Wien mit ihrem ausgewählten Highlight „Original oder Fake? Wie enttarnt man eine Mozart-Fälschung?“. Im Rahmen des österreichweiten Programmlaunchs stellten Innovationsminister Peter Hanke, Forschungsministerin Eva-Maria Holzleitner und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer das Programm der Langen Nacht der Forschung 2026 vor. Die Veranstaltung selbst findet am 24. April 2026 statt und umfasst österreichweit über 3.000 Programmpunkte an mehr als 300 Standorten. Mehr Info hier: Lange Nacht der Forschung in Salzburg
Mit der Station „Original oder Fake?“ macht die Stiftung Mozarteum Forschung unmittelbar erlebbar: Am Beispiel von Mozarts berühmtem Rondo „Alla turca“ können Besucher:innen eine historische Fälschung und eine hochwertige Reproduktion des Originals direkt miteinander vergleichen. Mit Durchlichtgerät, Lupen, Versteigerungskatalogen und weiterem Vergleichsmaterial werden Schrift, Papier, Provenienz und Verkaufsangebote wissenschaftlich geprüft – und Schritt für Schritt entlarvt, was echt ist und was nur so tut.
Bei der Präsentation in der Wiener Postsparkasse stellten Iacopo Cividini und Christoph Großpietsch die Station vor den drei Bundesminister:innen sowie vor anwesenden Schülerinnen und Schülern der BHAK Wien 10 vor. Besonderes Interesse fand die Analyse der Wasserzeichen im Durchlichtgerät, mit der anschaulich nachvollziehbar wurde, wie sich eine vermeintliche Mozart-Handschrift mit wissenschaftlichen Methoden als Fälschung entlarven lässt. So macht die Internationale Stiftung Mozarteum Musikgeschichte rund um Mozart zu einem spannenden Forschungskrimi.
Im Bild v. li.: Christoph Großpietsch (ISM), Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Innovationsminister Peter Hanke, Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung Eva-Maria Holzleitner und Iacopo Cividini (ISM) © Sophisticated Pictures
