Mozarts Geburtshaus

Getreidegasse 9, A-5020 Salzburg
Tel:+43 662 844 313 75
Fax:+43 (0) 662 84 06 93

Öffnungszeiten
Täglich 9 bis 17.30 Uhr geöffnet (letzter Einlass 17 Uhr)
1. Jänner 2023 ab 12 Uhr geöffnet

Ein Besuch des Mozarts Geburtshauses dauert ungefähr eine Stunde.

In Mozarts Geburtshaus sind Handy-Textguides verfügbar. Begleittexte zu den Ausstellungen befinden sich an den Wänden der Museumsräume.

Bitte beachten Sie, dass Mozarts Geburtshaus nicht barrierefrei zugänglich ist.

Eintrittspreise

Tickets können online oder direkt an der Museumskassa gekauft werden!

Preise in Klammern sind kombinierte Karten für Geburts- & Wohnhaus.

Die Kombikarte für beide Museen gilt 24 Stunden ab dem Zeitpunkt des Erwerbs. Die Karte ist nicht auf andere Personen übertragbar.

Ermäßigungsberechtigte müssen den Anspruch durch einen gültigen Ausweis nachweisen

Die Preise beinhalten keine Führung.

Mögliche Zahlungsarten: Barzahlung, Maestro, Visa oder MasterCard, JCB, Union Pay, American Express, Diners Club.

Hier wird die Salzburg Card akzeptiert.

Mozart-Archiv

Das Mozart-Archiv besteht seit der Gründung der Stiftung Mozarteum Salzburg 1880. Als Dokumentationsstelle zu Mozarts Biographie und Werk, seinem geistigen Umkreis und zu seiner Wirkungsgeschichte sammelt es Zeugnisse in originaler Form oder fotografischer Reproduktion, verfolgt eigene Forschungsprojekte und unterstützt beratend auch externe Recherchen und Ausstellungen. Die Quellen des Mozart-Archivs sind zudem für die Salzburger Kultur- und Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts von großer Bedeutung.

Sie unterhalten u.a. Dokumente zur Geschichte der Stiftung Mozarteum Salzburg seit der Gründung, Gemälde und Graphiken von Mozart und seinen Zeitgenossen, Bühnenbildmodelle, Entwurfszeichnungen und Theaterzettel, Programme, Plakate und Zeitungsausschnitte sowie ein Fotoarchiv mit der weltweit größten Fotosammlung rund um Mozart.

 

Kontakt:
Dr. Sabine Greger
Getreidegasse 9
Tel:+43 (0) 844 313 77
Fax:+43 (0) 662 84 06 92

werktags nach vorheriger Terminabsprache

Mozarts Instrumente

Was wäre ein Musiker ohne seine Instrumente? Bei Mozart dürfte es seit seiner Kinderzeit kaum einen Tag gegeben haben, an dem er nicht aktiv musiziert hätte; glücklicherweise sind einige der Instrumente, auf denen er gespielt hat, bis heute erhalten geblieben. Natürlich hat jedes Instrument, das Mozart auch nur ein einziges Mal berührt hat, eine besondere Aura, aber die Instrumente, die Mozart selbst besessen und über Jahre verwendet hat, helfen uns in besonderer Weise, seine Musik zu verstehen: Mozart hat seine Kompositionen genau auf die klanglichen Besonderheiten dieser Instrumente abgestimmt. Sie können uns somit noch heute viel über seine Klangvorstellungen verraten. Diese Hörerfahrungen sind auch für die Interpreten und das Publikum bei Aufführungen mit modernem Instrumentarium aufschlussreich.

Una ofrenda para Wolfgang Amadé - Ein Altar für Mozart

Künstler: Angeles Alonso Espinosa

Die Feierlichkeiten zum Tag der Toten in Mexiko sind das Resultat eines langen Prozesses der kulturellen Verschmelzung, von Anpassungen und Überlieferungen. Ihr Kern ist in den alten mesoamerikanischen Kulturen zu finden, in denen der Tod nicht als Ende, sondern als Teil des Lebenszyklus betrachtet wurde, was eine Wiedergeburt implizierte. Während der Kolonialzeit wurden einige christliche Symbole übernommen und neue kulturelle Erscheinungsformen wurden ebenfalls einbezogen. Der Tag der Toten ist eine lebendige Tradition, in der Elemente aus verschiedenen Zeiten und Kulturen zusammenfließen. Die „Seele“ dieses Festes ist jedoch die Art und Weise, wie die Vorfahren unter ihren Nachkommen weiterleben. Dies zeigt die Bedeutung der kulturellen Überlieferung, der sozialen Bindungen und der Erinnerung; es ist Ausdruck einer zyklischen Auffassung von Zeit. Altäre sind das zentrale Element des Tages der Toten. Dieser begrenzte Raum wird zu einem Portal, einer Verbindung zwischen den Verstorbenen und den Angehörigen, die hoffen, einen Moment mit ihnen zu teilen, indem sie Speisen, Getränke und Gegenstände, die sie schätzten, anbieten. Trotz der Unterschiede zwischen den einzelnen Altären, haben die meisten gemeinsame Elemente mit einer besonderen Bedeutung und Funktion: ein Bogen, die vier Elemente der Natur, Cempasuchil-Blumen und Copal, Salz, ein Xoloitzcuintle-Hund, Totenbrot (Pan de Muertos), christliche Symbole, sowie Speisen, Getränke und Gegenstände die der Verstorbene während seines irdischen Lebens schätzte. Altäre haben entweder zwei, drei oder sieben Ebenen. Der dreistufige Altar steht für die drei Ebenen des Kosmos in der mesoamerikanischen Kosmologie, während er im Christentum die Hölle, das Fegefeuer und den Himmel symbolisiert. Auf jeder Ebene sollten bestimmte Elemente platziert werden: Die erste Ebene – die die Unterwelt symbolisiert – sollte die Elemente enthalten, die als Wegweiser für die Seelen auf ihrer Reise von der Unterwelt zur Erde dienen. Die zweite Ebene – die das irdische Leben symbolisiert – sollte Speisen, Getränke und Gegenstände enthalten, die der Verstorbene während seines irdischen Lebens schätzte. Die dritte Ebene ist die himmlische Ebene, in der das Porträt aufgestellt wird. Ein Altar sollte vor allem ein Ort sein, der die Person, der er gewidmet ist, willkommen heißt und widerspiegelt. Unser Altar ist inspiriert von der letzten Oper, die Mozart komponiert hat: Die Zauberflöte (1791). Die Zauberflöte, die von vielen als Mozarts philosophisches Testament angesehen wird, ist eine tiefe Meditation über Leben und Tod.

Ausgestellt von 02.11. – 05.12.2022

Mozart Geburtshaus

Mozart Visualized

Künstler: Sven – Kristian Wolf

Die Mozart-Museen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Frage nach der zeitgenössischen Rezeption und Interpretation Mozarts und seines Werkes zu stellen. Die aktuelle Ausstellung widmet sich dabei dem Medium der Fotografie.
Die größte Herausforderung für einen Fotografen ist, Gefühle sichtbar zu machen.
Musik ist nicht in Bilder übertragbar – sehr wohl aber das, was Musik mit uns macht.
Mozarts Requiem beschäftigt Sven Kristian Wolf seit über 30 Jahren, seit er es als 16jähriger Punk an Mozarts Todestag am kalten Steinboden einer Kirche sitzend hören durfte. Sich Mozart als Vorlage für eine Fotoserie vorzunehmen bedarf einer gewissen Chuzpe, die er zweifellos besitzt. Und dennoch bedurfte es einer zweijährigen Reduktionsphase und vieler Versuche, um nicht etwas in Mozarts Musik hinein zu interpretieren, was nicht da ist.

Sven – Kristian Wolf ist konzeptionell arbeitender Fotograf und Workshopleiter. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit dem „How does it feel“, dem Sichtbarmachen von Gefühlen.
Geboren 1973 in Oberösterreich wechselte er aufgrund eines Hörsturzes 2016 vom Elektrobass zur Fotografie. Seine Arbeiten wurden von der internationalen Galerie für Fotografie Strkng mit „Beste konzeptionelle Fotografie aus Österreich“ ausgezeichnet und waren in Salzburg, Venedig und Wien zu sehen.

Ausgestellt von 08.12.2022 – 05.02.2023

Virtual Tour Geburtshaus

Lerne das Haus, in dem Wolfgang Amadé Mozart am 27. Jänner 1756 geboren wurde kennen und tauche in die faszinierende Welt des Musikers ein.

Imagetrailer

Imagetrailer für Mozart’s Geburtshaus, erstellt März 2022.

Vorschaubild Trailer Mozarts Geburtshaus