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Wissenschaft

Bibliotheca Mozartiana

Dr. Armin Brinzing

Schwarzstr. 26, 5020 Salzburg

Tel:+43 (0) 662 889 40-13/-14
Mon - Frei 9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
An Feiertagen sowie vom 24.12. - 6.1. geschlossen

Originale Handschriften, alte Drucke und moderne Notenausgaben, Mozart-Literatur in allen Sprachen der Welt: Die Bibliotheca Mozartiana ist die weltweit größte Spezialbibliothek zu Leben und Werk Wolfgang Amadé Mozarts.

Die Bibliothek umfasst etwa 35.000 Literaturtitel (Bücher, Aufsätze) und mehr als 6.000 Musikalien. Der seit 1841 gewachsene historische Bestand umfasst darüber hinaus ein breites Spektrum der europäischen Musik- und Kulturgeschichte vom 18. bis zum 21. Jahrhundert.

Online-Katalog

Der Online-Katalog (OPAC) verzeichnet die gedruckten Bücher, Aufsätze und Musikalien. Er enthält auch die vollständige Mozart-Bibliographie. Bereits digitalisierte Werke können über einen Link direkt aufgerufen werden.

Der Online-Katalog weist folgende Bestände nach:

– moderne und historische Bücher und Zeitschriften
– die Mozart-Bibliographie (Bücher und Aufsätze über Mozart)
– die Sammlung historischer Libretti (18. und 19. Jahrhundert) zu Werken Mozarts und anderer Komponisten
– historische und moderne Ausgaben von Werken Mozarts (nahezu vollständig); die Werke anderer Komponisten sind bislang nur zu einem kleinen Teil enthalten.

Nicht im Online-Katalog verzeichnete Werke können über interne Kataloge ermittelt werden, wobei das Bibliothekspersonal gerne behilflich ist.
Historische Notendrucke aller Komponisten, die vor ca. 1998 erworben wurden, sind im
Répertoire International des Sources Musicales verzeichnet (Fundort: „A-Sm“).

Autographen & Handschriften

Zum wertvollsten Besitz der Stiftung Mozarteum Salzburg gehören bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Briefe und Dokumente sowie eigenhändige Notenhandschriften der Familie Mozart. Die Sammlung umfasst mehr als die Hälfte aller bekannten Schriftstücke der Mozart-Familie, darunter etwa 200 Originalbriefe Mozarts (davon 150 als Hauptschreiber und 50 als Nebenschreiber), rund 300 Briefe seines Vaters Leopold und über 100 autographe Musikhandschriften, überwiegend Skizzen und kurze Entwürfe von Werken Wolfgang Amadé Mozarts, aber auch Autographe von Franz Xaver Wolfgang Mozart. Die Sammlung enthält außerdem Notenhandschriften, Briefe und sonstige Dokumente zahlreicher anderer Persönlichkeiten des 18. bis 20. Jahrhunderts. Im Rahmen verschiedener Projekte arbeiten wir intensiv an deren Katalogisierung.
Im Untergeschoss des Mozart-Wohnhauses befindet sich der Autographentresor mit einem Ausstellungsraum, der im Rahmen von Spezialführungen zugänglich ist.

Bibliotheca Mozartiana digital

Die Bibliotheca Mozartiana baut systematisch ihre digitalen Angebote aus. Ziel ist es, einen möglichst einfachen freien Zugang zu den wertvollen Originalen (Handschriften, Noten, Bücher usw.) zu ermöglichen. Hierzu wurde das Portal Bibliotheca Mozartiana digital eingerichtet. Es dient dazu, die digitalisierten Schätze zu finden, zu betrachten und bei Bedarf auch als PDF herunter zu laden.

Mozart-Bibliographie

Die Online-Mozart-Bibliographie verzeichnet das internationale Mozart-Schrifttum und basiert auf den Daten des Bestandkatalogs der Bibliotheca Mozartiana der Stiftung Mozarteum. Sie weist Monographien, Zeitschriftenaufsätze, Rezensionen, elektronische Publikationen sowie Konzerteinführungen nach, die einen inhaltlich-sachlichen Bezug zu Wolfgang Amadé Mozart, seiner Familie und seinem Umkreis haben.

Aktuelles & Projekte

Digitalisierung von historischen Beständen

Digitalisierung und Erschließung des historischen Bestandes des „Dom-Musikverein und Mozarteum“ in Salzburg (bis 1881)

Als Kooperationsprojekt zwischen dem Archiv der Erzdiözese Salzburg und der Stiftung Mozarteum wird derzeit der historische Bestand des 1841 gegründeten Dommusikverein und Mozarteums erschlossen und digitalisiert. Der Verein spaltete sich 1880 in zwei Einrichtungen: den Dommusikverein (heute „Dommusik Salzburg“) und die Internationale Stiftung Mozarteum. Der bedeutende, bis dahin zusammengetragene Bibliotheksbestand wurde damals nach den Bedürfnissen der beiden Einrichtungen geteilt und befindet sich bis auf geringe Verluste heute teils in der Bibliotheca Mozartiana der Internationalen Stiftung Mozarteum, teils im Archiv der Erzdiözese Salzburg.

Zu diesem Bestand gehören als bedeutendster Teil die weltweit größte Sammlung von Briefen Mozarts und seiner Familie sowie zahlreiche Musikautographen Wolfgang Amadé Mozarts. Während dieser Teil praktisch geschlossen in der Bibliotheca Mozartiana verwahrt wird, sind die übrigen Teile bis heute auf beide Institutionen verteilt. Im Zuge des Projekts soll der gesamte Musikalienbestand katalogisiert und so virtuell wieder zusammengeführt werden.

Im Zentrum des Projekts stehen die Musikhandschriften, die in der Datenbank des RISM (Répertoire International des Sources Musicales) katalogisiert werden. Sie sollen, soweit sie historisch bedeutsam sind, auch digitalisiert und im Internet frei zugänglich gemacht werden. Am Anfang steht als Teilbestand der sogenannte „Mozart-Nachlass“, der Nachlass der Söhne W. A. Mozarts, Carl Thomas (1784-1858) und Franz Xaver Wolfgang (1791-1844). Wie der gesamte Bestand so enthält auch diese Teilsammlung nicht nur Werke Mozarts, vielmehr umfasst die Sammlung ein breites Spektrum von Musik des 18. und 19. Jahrhunderts.

Informationen und Kontakt:
Eva Neumayr, eva.neumayr@mozarteum.at